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Sportler des Jahres Philippe Saive aus Alleur (Belgien)
Mannschaft des Jahres Mädchen-Beachvolleyball-Mannschaft des TC Kreuzau 1889 e. V.
Sportlerin des Jahres Christina Schäfer aus Düren
Traditionen soll man pflegen, insbesondere, wenn sie dazu dienen, hervorragende Leistungen zu honorieren. Unter diesem Leitbild stand auch die Sportlerehrung des Kreises Düren, die am 31. Januar 2002 - bezogen auf das Sportjahr 2001 - bereits zum 19. Mal stattfand. "Jeder gute Moderator braucht eine Assistentin, die kompetent ist, Sachzusammenhänge kennt, genau weiß, wann I was zu tun und zu lassen hat und selbstbewusst genug ist, I dies auch zu sagen. Ich bin ganz sicher, dass Sie genau die Mitarbeiterin sind, die dieser Aufgabe gewachsen ist." Mit diesen Sätzen hat mich Alfred Bergrath, "Sportminister des Kreises Düren" (Originalton Landrat Wolfgang Spelthahn) damals im Sommer 2000 gebeten, unseren Chef bei der traditionellen Sportlerehrung des Kreises Düren zu unterstützen. Nach ein wenig Bedenkzeit habe ich diesen Job erstmals bei der Sportlerehrung 2000 (im Februar 2001) gemacht und ihn bei der Sportlerehrung 2001 am 31. Januar 2002 wieder übernommen. Viele Dinge an diesem Abend waren beeindruckend: So der einschließlich der Empore prall gefüllte große Sitzungssaal im Kreishaus, die Vielzahl und das breite Spektrum erstklassiger sportlicher Leistungen von 19 Einzelsportlerinnen und Einzelsportlern sowie 10 Mannschaften, der Umfang der ehrenamtlichen Tätigkeit der Führungskräfte im Sport und nicht zuletzt die Freude aller derjenigen, deren Erfolge an diesem Abend mit einer ganz persönlichen Ansprache gewürdigt wurden. Faszinierend und teilweise spektakulär die Darbietungen in der Rhythmischen Sportgymnastik und im Tanz der Schülerinnen der Berufsfachschule für Gymnastik in Kerpen-Horrem sowie die Akrobatik und Körpergewandtheit der Turnerinnen der Turnabteilung des Dürener Turnvereins 1847. Und auch Landrat Wolfgang Spelthahns Leistung war beachtlich: Trotz starker Erkältung und einem Redemanuskript von mehr als 100 Seiten hielt er die mehr als 2,5 Stunden dauernde Veranstaltung redegewandt und humorvoll durch, ließ immer wieder seine besondere Liebe zu Bayern München durchblicken und war sich dabei stets bewusst, dass die Leistungen und Erfolge der Sportlerinnen und Sportler den würdigen Rahmen einer Feierstunde verdienten. Zum Schluss mein persönliches Fazit: Eine tolle Veranstaltung des Kreises Düren, die den Wert des Sports und die Verdienste der Sportlerinnen und Sportler in würdiger Form unterstreicht. Für mich eine neue Erfahrung, auch einmal fast im Mittelpunkt des Interesses zu stehen. Letztendlich eine interessante und zu bewältigende Aufgabe, der ich mich - so habe ich zumindest versprochen - auch im nächsten Jahr stellen werde. Kirsten Bröder
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