De Rahmen war äußerst würdig, der Anlass auch, die Örtlichkeiten der Feier lagen in Berlin und Düsseldorf, im Mittelpunkt dieser Feierlichkeiten standen am Dienstag zwei Leverkusener. die Tanztherapeutin Wally Kaechele und der Künstler Kurt Arentz.
Auf Schloss Bellevue wurde Wally Kaechele mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ausgehändigt wurde es ihr von Bundespräsident Johannes Rau (SPD), In die Reihe der Gratulanten "stellte" sich in Form eines Briefes auch Leverkusens Oberbürgermeister Paul Hebbel (CDU). Dass, so Hebbel, Tanztherapie in vielen Kliniken und therapeutischen Einrichtungen einen unverzichtbaren Stellenwert habe, das sei vor allem auch Wally Kaechele zu verdanken. Die Tanzschule Kaechele ist nach wie vor fester gesellschaftlicher Bestandteil in Leverkusen. |
Wally Kaechele begann in den 60er Jahren die Arbeit mit behinderten Kindern und Senioren. Kaechele gehörte zudem zu den Wegbereiterinnen für die Ausbildung in Tanz- und Ausdruckstherapie. Im Vorfeld arbeitete sie gemeinsam mit kanadischen und amerikanischen Experten für die wissenschaftliche Ausrichtung.
Aus den Händen des stellvertretenden -NRW-Ministerpräsidenten Michael Vesper (Grüne) erhielt der Künstler Kurt Arentz das Bundesverdienstkreuz am Bande. Arentz' Bronze-Skulpturen von Prominenten wie Ronald Reagan, Manfred Wörner, Hans-Dietrich Genscher oder Herbert von Karajan begründeten seinen weltweiten Ruf. In Leverkusen zeugen die Mutter-und-Kind-Statue an der Bahnhofstraße in Opladen und das "Paulinchen" an der St. Antonius-Kirche in Alt-Wiesdorf von seinem Schaffen. |