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Drei Rot-Weiße Funken sind Tanz-Weltmeister
Bei der Premiere der globalen Titelkämpfe der Internationalen Interessengemeinschaft für Tanzsport in Merseburg stehen Nora Dreßen, Sebastian Reinartz und Patrick Heuser ganz oben auf dem Treppchen. Die erste Weltmeisterschaft der Internationalen Interessengemeinschaft für Tanzsport wurde Ende Juni in Merseburg ausgetragen. Die Rot-Weißen Funken aus Güsten hatten sich in allen Disziplinen qualifiziert, in denen Funken starten, und reisten als einziger Verein aus dem Jülicher Land nach Sachsen-Anhalt. Mit rund 50 Begleitpersonen hatten die Tänzerinnen und Tänzer kräftige Unterstützung aus der Heimat an ihrer Seite und behaupteten sich nach den guten Ergebnissen auf der Europameisterschaft auch im erstmals ausgeschriebenen globalen Vergleich. Stolz auf die erreichte Teilnahme bot die Gruppe Schautanz modern 12-15 Jahre eine gute Leistung und landete erwartungsgemäß im Mittelfeld. Auch die Solistinnen Saskia Palandt und Nadine Wolters waren mit ihren Rängen hoch zufrieden, obwohl sie nur knapp einen Podestplatz verfehlten. Die Polka 12-15 Jahre enttäuschte dagegen. Sie fiel sogar aus der WM-Wertung und wurde lediglich dritter Tagessieger. Die übrigen Starter der Funken standen bei der Siegerehrung auf dem Treppchen. Judith Kniepen und Nadine Wolters überzeugten die Jury im Paartanz der Senioren und freuten sich über den dritten Platz. Bei äußerst starker Konkurrenz nahm Anne Lipgens hoch zufrieden Pokal und Urkunde für ihren zweiten Platz im Garde-Solotanz bis 11 Jahre entgegen. Auf Unverständnis stieß die Wertung der Güstener Schaugruppe bis 11 Jahre, deren Interpretation "Dornröschen" von der Jury nur auf den zweiten Platz gesetzt wurde. Ansonsten war fast der gesamte Saal der Meinung, hier den eigentlichen Weltmeister gesehen zu haben. Unstrittig waren dagegen die Spitzenleistungen von Sebastian Reinartz im Garde-Solotanz 12-15 Jahre, von Nora Dreßen im Solo Schautanz modern 12-15 Jahre und von Patrick Heuser im Solo-Schautanz modern Senioren. Die drei Weltmeister ließen den Güstener Anhang Kopf stehen und das Ereignis weltmeisterlich feiern. Jetzt freut sich der Funkentross um so mehr auf die bevorstehende Riesenfete zum 30-jährigen Vereinsbestehen, wenn es neben den 30 Jahren und seinen vielen Erfolgen in dieser Zeit auch die ersten Güstener Weltmeister zu feiern gilt.
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