Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty
Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty
Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty
Abstand
Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty Abstand
» zur Detailsuche

Präha Gruppe: Ausbildung und Fortbildung in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness

 

Sie sind hier: Home » Presse » Pressespiegel

PressespiegelPressemitteilungen

Tanzen als heilende Kraft - Vom Ursprung der künstlerischen Bewegung zur Tanztherapie

Tanzen als heilende Kraft
Vom Ursprung der künstlerischen Bewegung zur Tanztherapie

Gesundheitsmagazin Valvital
Ausgabe Dezember 2010

Mit Bildern aus dem Präha Bildungszentrum in Düsseldorf

Abstand

Julia Nimführ

Tanz heilt. Das wussten schon alte Volksstämme oder griechische Philosophen, das erleben heute Tanzpädagogen und -therapeuten täglich. In der tänzerischen Bewegung stecken viele gesundheitsfördernde Faktoren: Tanz aktiviert oder entspannt, die körperliche Aktivität setzt Glückshormone frei. Über den Tanz kommen Geist und Psyche in Bewegung, der Mensch als Ganzes wird sich seiner selbst und seiner Stärken bewusst.

Das Tanzen ist seit jeher Bestandteil des menschlichen Lebens: ob tranceartige Stammestänze aus Afrika oder das bis ins Detail stilisierte klassische Ballett der westlichen Welt, ob akrobatisch-lässiger Breakdance auf den Straßen oder genau gesetzte Walzerschritte in der Tanzschule. Von der positiven Wirkung profitieren Kinder und Jugendliche genauso wie Senioren, Menschen auf der Suche nach Spaß oder Weiterentwicklung, gestresste Berufstätige, schwer Demente oder körperlich schwer Kranke, Frauen wie Männer. Welche Ästhetik, welcher Stil und welche Herangehensweise am besten geeignet sind, hängt vom Einzelnen ab, auch der Lehrer ist entscheidend - grundsätzlich gilt: Wo man sich wohl fühlt, ist man richtig.

Abstand

Bedeutung von Tanz

Schon zur Zeit der alten Griechen galt er als eine Methode, Harmonie im Individuum und damit die psychische Gesundheit zu fördern. In vielen Kulturen gibt und gab es Tänze zum Übergang in eine neue Lebensphase, zu Geburt, Hochzeit oder Tod. Auch heute weisen beispielsweise die Tanzstunde - als Einführung in die Gesellschaft - oder der Hochzeitswalzer auf Traditionen zurück. Der Tanz diente unter anderem dazu, Spannung und Angst kreativ zu verarbeiten und die Stellung des Einzelnen in seinem (neuen) sozialen Kontext zu festigen. Auch half er bei der Überwindung von Ohnmacht gegenüber der Natur, indem Tänzer in die Rolle mächtiger Wesen schlüpften und dabei eigene Kräfte aktivierten, zum Beispiel in Jagdtänzen.

Abstand

Vom Jagdtanz zur Tanztherapie

Diese Erfahrungen nutzen auch heutige Tanztherapeuten. Die ersten Schritte hin zur Tanztherapie als eigene Disziplin gab es in Europa aber erst ab Beginn des 20. Jahrhunderts. Lange war er Kirche und Herrschern suspekt oder ihr Denken und ihre Wertvorstellungen fanden ihre künstlerische Form im Bühnentanz. In den Jahren um 1900 kam der Bruch - die Rückkehr zur Natürlichkeit. Rudolf von Laban hat mit Analyse- Strukturen zur ausgefeilten Erfassung von Bewegung, die er in Bezug zu Gefühlen und Denkstrukturen gesetzt hat, die Grundlagen geschaffen für Tanz als Therapieform; vor allem Frauen entwickelten in den 40er und 50er Jahren eigene Ansätze, in den 80er Jahren etablierte sich daraus die Tanztherapie in Deutschland. Nach deutschlandweit einheitlichen Qualitätskriterien sind Tanztherapeuten unter dem Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands organisiert, in Österreich hat sich ein ähnlicher Verband gegründet.

Abstand

Universelle Heilkraft, selbst beim Zusehen

Die positive Wirkung von Tanz lässt sich aber auf jegliche Bereiche übertragen. So wie die Tanztherapie zahlreiche Herangehensweisen nutzen kann, stecken auch in Tanzkursen, von kreativem Tanz bis Ballett, viele gesundheitsfördernde Aspekte. Durch Erlernen oder Kreieren von Schritten erweitert sich das Bewegungsrepertoire. Beweglichkeit und Kraft werden beispielsweise gestärkt - mit gleicher Wirkung auf Psyche und Geist. Tanz regt das Nervensystem an und verbessert dadurch die Gehirnleistung. Je nach Tanzart, zum Beispiel bei Volkstänzen im Kreis, zeigt sich der Umgang mit anderen Menschen - er kann spielerisch neu eingeübt werden. Durch angenehme Erlebnisse in Bewegung steigt die positive Wahrnehmung des eigenen Körpers. Je nach Ausrichtung stärken Vorgaben das Gefühl von angenehmer Berechenbarkeit oder Improvisationen erlauben wohltuenden Freiraum. Eine Ästhetik wie der Bodenbezug beim afrikanischen Tanz stärkt die Standfestigkeit, Modern Dance mit fließenden Bewegungen bringt alles in Fluss, Jazz Dance mit mehreren Bewegungen gleichzeitig schult die Fähigkeit zum Multitasking. Und Gutes tun kann man sich sogar als Zuschauer: Nicht nur das Eintauchen in andere Welten trägt zur Entspannung bei. Beim Beobachten werden sogar im Gehirn so genannte Spiegelneurone angeregt. Das heißt, bequem im Sessel sitzend, erlebt der Körper fast dasselbe wie die Tänzer auf der Bühne: In Geist und Psyche kommt Bewegung.

Abstand

Tanz in der Schule

Seit einigen Jahren haben auch die Schulen die herausragenden Kräfte des Tanzes entdeckt, angeregt durch den Film "Rhythm is it", einem Projekt der Berliner Philharmoniker, in dem Schulklassen tanzen. Speziellen Tanzbüros und Einzelkämpfern, die sich der Vermittlung von Tanz professionell verschrieben hatten, arbeitete dies in die Hände. Schüler, Lehrer und Eltern sind begeistert. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, mittlerweile durch Studien bestätigt: Die Klasse wächst über das intensive, gemeinsame Erleben des Tanzes zusammen, während die Schüler ihre Individualität als Stärke entdecken. Schüler, die sonst als Außenseiter gelten oder im Unterricht Probleme haben, wachsen über sich hinaus. Der Bezug zum eigenen Körper steigt, die Kinder können ihre Kreativität entdecken und weiterentwickeln und nicht zuletzt ihren Bewegungsdrang ausleben. Um die Entfaltung dieser Aspekte zu ermöglichen, sind qualifizierte Tanzpädagogen mit entsprechender Ausbildung Voraussetzung. Die Mitglieder, die sich in Deutschland im Bundesverband Tanz in Schulen zusammengeschlossen haben, garantieren für diese Qualität. In Österreich ist ein solcher Verband gerade im Aufbau.

Abstand

Mehr zur Tanztherapie in Deutschland: BTD - Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands

 

<< zurück

 

 

 

nach obenAbstandnach oben

Abstand

Home | Sitemap | Kontakt

Infotermine | Bildungseinrichtungen | Ausbildungen | Studium | Weiterbildungen | Kurse | Aktivitäten | Wir über uns

Studieninfos/Newsletter | Alumni Club | Präha-Videos

Presse | Veröffentlichungen | Internationale Partner | Präha-Jobs

Copyright © by Präha Gruppe | Impressum

 

Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty