Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty
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Präha Gruppe: Ausbildung und Fortbildung in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness

 

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Nach vorne denken
Weiterbildung: Worauf man achten sollte

Profi Kosmetik, Ausgabe Juli/August 2008

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Nach vorne denken - Weiterbildung: Worauf man achten sollte Stillstand bedeutet Rückschritt. Diese Erkenntnis trifft insbesondere auf den Beruf der Kosmetikerin zu. Weiterbildung, Spezialisierung oder Ausweitung des Angebots heißen die Zauberworte, die der Kosmetikerin helfen, wirtschaftlich am Ball zu bleiben. Doch welche Bereiche sind sinnvoll und welcher Weiterbildungs-Anbieter ist seriös?

Rund 65.000 Kosmetikerinnen in Deutschland stehen heute im Wettbewerb miteinander. In jedem Jahr drängen einige tausend weitere frisch Ausgebildete auf den Markt. Dabei gilt grundsätzlich: Je länger und intensiver die Ausbildung war, desto besser ist die Qualifikation. Dennoch müssen die Kenntnisse in immer kürzeren Zeitabständen aktualisiert werden. Weiterbildung ist deshalb ein Dauerthema. Ohne regelmäßige Weiterbildung geht heute kaum noch etwas und ohne aktuelle Kenntnisse wird man gnadenlos überholt.

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Weiterbildungsrelevante Bereiche

Vier Bereiche zeichnen sich als marktbedeutsam und weiterbildungsrelevant ab. Dazu gehören an erster Stelle die immer schon durchgeführten Produkt- und Geräteschulungen der Hersteller. Bei den Produkten liegen "Bio" und "Wellness" im Trend, wobei genau zu prüfen ist, wie viel Bio bzw. Wellness wirklich enthalten ist. Bei den Neuerscheinungen auf dem Gerätemarkt spielen die Kriterien Wirksamkeit, Finanzierbarkeit und Nachfrage eine gewichtige Rolle.

Um sich voneinander abzugrenzen und das Profil zu schärfen, nehmen des weiteren immer mehr Institute Spezialgebiete wie z. B. Nailstyling, Visagistik, Wellnessmassagen und ähnliches in ihr Programm auf. Manche Studios haben sich auch auf eines dieser Gebiete spezialisiert und können passabel davon leben. Gleichwohl sind der Ausbildungsaufwand und die Summe der Erfahrungen nicht zu unterschätzen.

Der Trend zu Behandlungen mit medizinischen Komponenten, ohne mit den Ärzten in Konkurrenz zu treten, verstärkt sich zurzeit. Dazu gehören z. B. Behandlungen mit Permanent Make-up, Lymphdrainage oder Vor- und Nachbehandlungen bei ästhetisch-chirurgischen Eingriffen.

Absolut en vogue sind heute aber vor allem alle Arten von Wellnessmassagen wie Ayurvedische Massagen, Hot and Cold Stone, Klangschalenmassage, Lomi Lomi Nui, Schokomassagen und vieles mehr. Insofern wachsen Kosmetik und Wellness tendenziell immer mehr zusammen. Dieser Entwicklung gilt es zu folgen. Ohne Wellness-Angebote droht Stillstand statt Weiterentwicklung.

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Anbieter-Kriterien

Zur Weiterbildung gehört auch der passende und qualitativ den Anforderungen entsprechende Weiterbildungs-Anbieter. Das Problem ist nur: Wie finde ich den? Die Landschaft der Weiterbildungsanbieter ist vielfältig und recht unübersichtlich. Man braucht fast schon einen Kompass und einen Korb voller Beurteilungskriterien, um sich einigermaßen auf dem Weiterbildungsmarkt zurecht zu finden und die guten Anbieter von den durchschnittlichen und schlechten zu unterscheiden.

Als grundsätzlich bedenklich gilt: kurz und teuer. Manche Nachfrager wollen verständlicherweise in kürzester Zeit zum Weiterbildungserfolg kommen und sind bereit, völlig überzogene Preise zu zahlen. Teuer ist dann nicht immer gut. Wer eine Weiterbildung anstrebt, sollte sich erkundigen, wie viele Stunden durchschnittlich für einen Lehrgang anzusetzen sind. Der Deutsche Wellness-Verband kann hier in vielen Fällen weiterhelfen.

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Stimmiges Preis-/Leistungsverhältnis

Ziel sollte ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis sein. Preise zwischen 10,- und 15.- Euro pro Unterrichtsstunde sind je nach Lehrgang angemessen. Entscheidungsrelevant sollte auch immer die Beratung des Bildungsträgers sein. Sie muss freundlich und kompetent sein. Wenn dazu zumindest bei längerfristigen Weiterbildungen auch noch kostenlose Schnupper- oder Kennenlernstunden möglich sind, wächst das Vertrauen zum Bildungsanbieter zu Recht.

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Referenzen sind wichtig

Referenzen, insbesondere von Verbänden oder größeren Firmen, bezeugen das Bewusstsein des Veranstalters für Transparenz und ausgewiesene Qualität. Anerkennung in Form von Zertifizierungen durch den Staat oder Körperschaften des öffentlichen Rechts, wie z. B. staatliche Anerkennung, IHK oder HK sind im Weiterbildungsbereich nicht für einzelne Zusatzqualifikationen möglich, wohl aber in einigen wenigen Fällen schon für größere Bildungspakete. Transparenz ist ein sehr wichtiges Merkmal für einen guten Bildungsanbieter. Dazu gehören auch die Darstellung der Qualifikationen der Dozenten/innen, die Vertragsbedingungen, ausführliche Darstellungen zu den Inhalten und zum Umfang (Praxis-, Theorie-, Fernstudienanteile) in Flyern und Internetauftritt für die angebotene Weiterbildung.

Die Mitgliedschaft eines Bildungsträgers in einem Verband oder einer anderen Qualitätsgemeinschaft, worauf in der Regel im Internetauftritt und auf dem Briefpapier hingewiesen wird, ist ein weiteres Plus. Am Ende eines Lehrgangs sollte immer ein "ehrliches Zertifikat" stehen, das nur verspricht, was hinterher auch gehalten werden kann.

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Aussagekräftige Zertifikate

Weiterbildungen von kurzer Dauer mit blumigen Abschlussbezeichnungen wie z. B. "Diplom..." sollte eher Misstrauen bei Interessenten an einer Weiterbildung erzeugen, da Diplom-Abschlüsse allein Hochschulen vorbehalten sind.

Schließlich gehört zum Wohlfühlen des Teilnehmers während einer Weiterbildung, dass der Bildungsanbieter gepflegte, geschmackvoll eingerichtete Räumlichkeiten vorhält, die gut erreichbar sind. Sie sollten mit der entsprechenden umfangreichen Einrichtung ausgestattet sein und für die Teilnehmer genügend Übungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen.

Das Fazit: Zunächst sollte die Kosmetikerin entsprechend ihres Marktes im Umfeld feststellen, welches zusätzliche Angebot sie für ihre Kunden anbieten will. Dann führt kein Weg an der sorgfältigen Suche eines geeigneten Anbieters für die gewünschte Weiterbildung vorbei. Hier sollten insbesondere das Preis-/Leistungsverhältnis, Transparenz und Referenzen sowie Qualitätsnachweise des Anbieters geprüft werden.

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Der Autor

Peter Susat ist Mitglied des Vorstandes und Fachbereichsleitung Lernen und Bildung im Deutschen Wellness Verband.

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Informationen

Deutscher Wellness Verband - www.wellnessverband.de
Präha Akademie - www.praeha-akademie.de

 

Weiterbildung in Sachen Wellness

Ständig kommen neue Wellness-Seminare und -Lehrgänge auf den Markt. Die Stiftung Warentest hat bereits einige dieser Angebote getestet und zahlreiche Mängel aufgedeckt. In seinem Referat auf der Beauty International beleuchtete Peter Susat, Leiter des Fachbereichs Lernen und Bildung im Deutschen Wellness Verband, ausführlich die Thematik.

Wellness - das Schlagwort ist in aller Munde. Jeder springt auf den Zug auf: Es gibt Wellness-Reisen, Wellness-Behandlungen, Wellness-Ernährung usw. Der Begriff wird längst branchenübergreifend verwendet. Wellness ist ein Modewort mit breitem Bedeutungsspektrum. Irgendwie kommt man um Wellness nicht mehr herum. Doch was ist eigentlich mit Wellness gemeint? Der Begriff stammt aus dem Englischen und ist über 300 Jahre alt. Er bedeutet ganz allgemein so viel wie Wohlbefinden. Seit 1975 wird er in einem neuen Zusammenhang benutzt. Drei amerikanische Mediziner subsumierten damals unter Wellness erstmals bewusste Ernährung, körperliche Fitness, Stressfreiheit, medizinische Prophylaxe, Umweltbewusstsein, emotionale Intelligenz, geistige Fitness, spirituelles Bewusstsein, Lebensfreude, Sinnlichkeit und erfüllte Sexualität. Heute könnte man Wellness am besten mit der Kurzformel "Genussvoll gesund leben" charakterisieren. Wellness ist ein positiv besetzter, lebensbejahender Begriff - und daher ein idealer Ansatzpunkt für Kosmetikerinnen. Kosmetik, die sich mit der Haut als größtes menschliches Organ befasst, ist bereits Bestandteil von Wellness. Deshalb drängen sich wellnessorientierte Weiterbildungen, die Umsatzzuwächse versprechen, für Kosmetikerinnen geradezu auf.

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Vorsicht vor Mogelpackungen

Aber Achtung: Wellness ist kein geschützter Begriff! Nicht überall, wo Wellness drauf steht, ist Wellness drin. In der Branche wird auch viel Schindluder getrieben. Das gilt sowohl für die Ausbildungs-Anbieter als auch für diejenigen, die Wellness praktizieren. Wer sich seriös in Richtung Wellness weiterbilden möchte, braucht auch seriöse Kriterien. Er muss sich fragen: Worauf muss ich bei der Ausbildung achten? Und natürlich: Was genau wird in meinem Umfeld von den Kunden nachgefragt? Welche Lehrgänge machen Sinn?

Im Oktober 2005 stellte die Stiftung Warentest z. B. große Schwankungen in Dauer und Kosten bei Ausbildungen im Fitnessbereich fest. Nur 60 % der getesteten Anbieter wurden für zufrieden stellend bzw. gut befunden. Bei 17 % aller Getesteten wurden schlechte Vertragsbedingungen festgestellt. Hauptmängel bei den beanstandeten Angeboten waren zugesagte, aber nicht erbrachte Leistungen, die Nichteinhaltung von Vertragsbestandteilen (z. B. den Stundenzahlen), falsche Versprechungen, als ungerecht empfundene Behandlung durch Lehrer und Mitarbeiter, eine schlechte Qualität der Unterrichtsunterlagen und ein unbefriedigendes Preis-/Leistungsverhältnis ganz allgemein. Das Ergebnis des Tests zeigt, dass hier großer Informationsbedarf besteht. Bei der Auswahl seriöser Weiterbildungsanbieter kann der Deutsche Wellness Verband weiter helfen.

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Schwerpunkt Massagetechniken

Laut Peter Susat sollte eine Wellness-Ausbildung folgende Bereiche umfassen: gesunde Ernährung, Entspannungstechniken, Fitness- und Problemzonentraining, Lymphdrainage sowie eine Orientierung über neue Massage-Techniken. Diese stuft er als besonders zukunftsträchtig ein. Die genannten Inhalte werden mit unterschiedlicher Gewichtung z. B. bei der Ausbildung der Präha Akademie zum/r Wellnesstherapeut/In und zum Fitness- und Wellness-Coach im Tourismusbereich vermittelt.

 

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