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Kein Wunder, daß schon jetzt immer mehr Bundesbürger Wert auf ihr körperliches Wohlergehen legen. Allein im Jahr 2004 gaben die Deutschen nahezu 70 Milliarden Euro für Wellness aus. Ähnlich beeindruckend sind die Zahlen in der Fitnessbranche. Mehr als 4,6 Millionen Bundesbürger zog es 2004 in ein Studio. Mindestens genauso viele joggen, walken, schwingen sich auf das Fahrrad, trainieren in Sportvereinen oder in Eigenregie. Bei solch einer rasanten Entwicklung bedarf es gut ausgebildeter und sachkundiger Trainer und Berater. Vielen Arbeitgebern reicht dabei die Spezialisierung auf ein Fachgebiet längst nicht mehr aus. Gemäß einer Erhebung der TÜV-Akademie aus dem Jahre 2004 erwarten die Unternehmer von ihren Bewerbern nicht nur fundierte Kenntnisse in Entspannungstechniken, Fitness und Ernährung. Längst sind auch medizinische Grundkenntnisse, ein umfassendes Allgemeinwissen, die Beherrschung von Fremdsprachen sowie Kenntnisse in Betriebswirtschaft und Marketing gefragt. Mit neuartigen Berufsausbildungen, wie beispielsweise die zum Fitness- und Wellness Coach mit der Fachrichtung Tourismus, tragen private Einrichtungen dieser Entwicklung Rechnung. Problemzonentraining Die viersemestrige Ausbildung beinhaltet neben dem Berufsabschluß noch zusätzliche Zertifikate aus der Fachpraxis. So stehen im Fachbereich "Fitness und Wellness" zunächst traditionelle Themen wie Problemzonentraining, Ernährung und Entschlackung auf dem Stundenplan. Den Anforderungen der Fitness- und Wellnessbranche gemäß spielt aber auch die Kundenorientierung eine wichtige Rolle. "Interkulturelle Kompetenz" heißt das Fach, in dem Studierende interkulturelle Sensibilität und Kenntnisse aus verschiedenen Kulturräumen erwerben sollen. Darunter fallen auch gute Fremdsprachenkenntnisse. Das Fachgebiet "Wellness- und Fitnessmanagement" verbindet die Angebotsstrukturen des Sports und seiner Dienstleistungen mit ökonomischen Elementen wie der Kosten- und Leistungsrechnung, der Steuerung und der Kontrolle von Betriebsabläufen sowie dem Aufbau eines Qualitätsmanagements. Drei sechswöchige Praktika in den Bereichen Fitness und Wellness sowie Fortbildungen im Ausland garantieren Berufsnähe.
mehr Informationen zur Ausbildung "Fitness- und Wellness-Coach, Fachrichtung Tourismus" »
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