|
Im Namen der Klasse möchte ich alle Anwesenden ganz herzlich begrüßen. Vor 18 Monaten begann unsere wilde und aufregende Straßenralley. Es starteten 15 Teilnehmer und 13 von ihnen haben das Ziel erreicht. Diese Teilnehmer möchte ich ihnen nun einmal vorstellen.
Beginnen wir mit den Fahrern und ihren Autos:
Sabrina Zendler, sie fuhr einen alten Fiat, dessen Kühlwasser kochte. Denn unter uns gesagt, ist sie eine zickende Zeitbombe.
Alexander Sperling oder liebevoll auch "kleiner Vogel" genannt fuhr einen Lada, eine russische Automarke!!! Robust, einfache Ausstattung, boxt sich überall durch und schluckt am liebsten Wodka.
Daniel Mosebach, fuhr ebenfalls einen Lada. Das Problem bei diesem Modell jedoch: Das Radio konnte nur schlecht bis gar nicht abgestellt werden.
Larissa Lieven fuhr den Käfer. Aber nicht irgendeinen, sondern Hurby. Eine echte Frohnatur. Im passenden Moment hatte sie den passenden Spruch parat, verlor dabei jedoch nie ihr Ziel vor Augen.
Jan Kerst. Fahrer eines Hammer. Groß. Kräftig. Keine Straße war für ihn unbefahrbar. Er bevorzugte jedoch die 30er Zonen um seinen Wagen zu schonen und immer auf der sicheren Seite zu bleiben.
Nadine Kalz. Ihr Auto, ein Ford. Der Motor lief stets ruhig und gleichmäßig. Ein sehr verlässliches Auto eben.
Markus Hemmert. Sein Auto: groß, kräftig, wahnsinns Lackierung, verchromte Felgen, fantastische Ausstattung! Ein Monster Truck der Spitzenklasse. Hindernisse waren kein Problem für ihn, denn was nicht passte wurde passend gemacht.
Carina Dung. Durch viel Fleiß und ein Auge fürs Detail verlieh sie ihrem Auto das gewisse etwas. Sie fuhr den Maybach. Wow, was für ein Auto, alle wollen ihn - aber nicht jeder kann ihn haben!
Nina Butzen. Ihr Auto, ein Smart. Was soll man sagen? Klein aber oho!!! Eine Kämpfernatur eben.
Frank Buczek bevorzugte das 25 km/h Mobil. Warum schnell, wenn langsam doch so gemütlich sein kann.
Laura Benninghaus. Sie fuhr den Golf. Beliebt, spritzig und hatte jemand eine Panne stand sie hilfsbereit zur Seite.
Miriam Baatout. Von Null auf 180 in nur wenigen Sekunden. Sie fuhr einen Ferrari. Temperamentvoll und für jeden Spaß zu haben.
Um unsere Ralley gut zu überstehen und das Ziel zu erreichen stand uns ein fachlich kompetentes Team mit Funktion des Wegweisers, Geschwindigkeitslasermessgerät und anderen Verkehrsschildern zur Seite.
Fangen wir an mit dem Beschleunigungsstreifen. Wir nennen ihn Tina. Es begann langsam und von Stunde zu Stunde wurde ein Gang höher geschaltet, um sich in den fließenden Verkehr einzureihen.
Dr. Thomé, ihm gilt großer Respekt. Er versteht es mit viel Hingabe und stets heiterer Stimmung sein Wissen so real zu vermitteln, als wäre man auf einer virtuellen Reise durch den menschlichen Körper. Dr. Thomé ist der Kreisverkehr. Es wurde so lange Runden gedreht, bis auch ein letzter alles verstanden hat.
Die Ampel. Bei rot muss gehalten werden, bei grün darf man fahren. So hielt es auch Eddy, denn wie kann man eine adäquate Behandlung durchführen ohne einen ausgiebigen Befund!!!
Barbara. Bei ihr galt parken verboten!!! Was bedeutete, dass man immer am Ball bleiben und aufmerksam zuhören sollte, auch wenn man eigentlich Pause hätte.
Agathe ist zu vergleichen mit einer Spielstrasse. Immer aufmerksam bleiben und sie zwischendurch an das Aktive zuhören erinnern. Bei ihr mussten unsere Gehirnzellen auf Hochtouren arbeiten, um den grashüpferartigen Gedankensprüngen folgen zu können.
Waren wir zu schnell unterwegs erwischte uns das Geschwindigkeitslasermessgerät. Schmerzhaft, sehr schmerzhaft! Warum? Ganz einfach. Bas, wir wollen es kurz und schmerzvoll lassen! Was wäre die Physiotherapie nur ohne Querfriktionen.
Mecki. Never ever ein Stoppschild überfahren, denn Kontraindikationen wurden schließlich nicht aus Spaß erfunden.
Begeben wir uns in die 20er Zone. Gemütlich geht es zur Sache, könnte man meinen. Von wegen. Frauke hielt unser Powerhouse mit den richtigen Atemtechniken ganz schön auf Trab.
Das Andreaskreuz. Kein anderer als Andreas steckt dahinter, richtig! Dieses Schild sollte man nicht außer Acht lassen, denn während dem Bewegen in der richtigen Diagonale müssen Bodyposition und Bodymechanics stimmen.
Frei bis Baustelle oder kurz gesagt: Ulli. Bis zu einer gewissen Erklärungsstrecke lief es perfekt, aber dann!!! Der Verkehr stockte und man sah nur noch Fragezeichen in den Augen.
Jacqueline hat das gewisse etwas einer Einbahnstraße. Es geht leider nur in eine Richtung, genau wie die Uhr nur vorwärts läuft obwohl man sich manchmal wünscht, die Zeit zurückzudrehen, um pünktlich in der Klasse zu stehen.
Die Sackgasse hieß bei uns Ralf. Man ahnt nichts Schlimmes und dann steht man da! Anders formuliert: Lasst es sacken und denkt noch mal drüber nach!
Vorfahrt achten galt es bei Anke. Man würde gerne fahren, darf es aber nicht! So auch bei den verschiedenen Techniken, man würde gerne anders greifen, soll es aber nicht!
Kommen wir zur Kreuzung. Unsere Klassenlehrerin Sandra. Manchmal war man verwirrt und wusste nicht so genau welche Abbiegung nun die richtige ist, aber durch ihre Hilfe haben wir uns alle für die richtige entschieden.
Zu guter letzt den Rastplatz. Willi. Er hat uns Tag für Tag mit Köstlichkeiten versorgt.
Für die Bemühungen dieser 18 Monate möchten wir uns ganz herzlich bei euch bedanken.
Miriam Baatout
|