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Präsentation der Bachelorarbeiten im Ausbildungsgang 30. Oktober 2007 Magnetfeldtherapie - Ein Experiment über den Mehrwert athermischer elektromagnetischer sinusförmiger Wechselfelder in der physiotherapeutischen Nachbehandlung von pAVK-Patienten Stefan Kremer, Tim Schmitz Zusammenfassung Hintergrund Die Therapie mit Magnetfeldern ist alt - umstritten diskutiert wird sie aber bis heute. Pulsierende elektromagnetische Felder (PEMF) haben ihren klinischen Nutzen sowohl in Studien als auch in der Praxis schon mehrfach gezeigt. Zielsetzung In der vorliegenden Studie wurde der Nutzen von PEMF am Krankheitsbild der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit untersucht. Methode Hierbei wurden 22 Patienten der Stadien 1 und 2 nach Ratschow mit krankengymnastischen Übungen zweimal pro Tag über 3 Wochen behandelt. Zusätzlich wurden 12 dieser Patienten täglich mit einer Magnetodyn-Magnetfeldspule behandelt. Studienort Das Patientengut wurde aus dem Reha-Krankenhaus Bornheim-Merten rekrutiert. Resultat Als Resultat kann festgehalten werden, dass die Zusatzbehandlung nur einen geringen Mehrwert und zusätzlichen Nutzen für die Rehabilitation der Patienten hat. Sowohl bei der Laktat-Messung (p<0,05), als auch bei der Oxymetrie (p<0,05) konnte für die gesamte Gruppe eine signifikante Verbesserung im Vergleich von Vor- und Nachmessung erzielt werden. Im allgemeinen wurden bei der Abschlussmessung nach 3 Wochen zwar bessere Vergleichswerte bei den Ratschow'schen Rollübungen und der Gehstrecke gemessen, jedoch war dies sowohl in der Interventionsgruppe, wie auch in der Kontrollgruppe der Fall. Es kam also zu keinem signifikanten Unterschied beider Patientengruppen (p<0,05). Konklusion Als Schlussfolgerung kann festgehalten werden, dass die Behandlung mit pulsierenden elektromagnetischen Feldern keinen messbaren zusätzlichen Effekt auf die Verbesserung der untersuchten Symptome von pAVK-Patienten hat, jedoch von den Patienten selbst sehr gut angenommen und als Wohltat empfunden wurde und somit einen sekundären Nutzen für die Folgetherapie haben kann, was jedoch in weiteren Studien noch untersucht werden müsste. Des Weiteren ist zu erwähnen, dass die Zusammensetzung der beiden Gruppen nicht optimal und mit 22 Patienten sehr klein war. Es ist möglich, dass deshalb die Resultate zustande kamen. Bei der Auswertung fiel weiterhin auf, dass die Kontrollgruppe im Durchschnitt etwas jünger und von den Ausgangswerten her besser war, als die Interventionsgruppe. Jedoch nicht signifikant (p<0.05). Schlüsselwörter therapeutischer Mehrwert, PEMF, pAVK, Oxymetrie, Laktat
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