Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty
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Präha Gruppe: Ausbildung und Fortbildung in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness

 

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Vier Jubiläen und ein Fest am Europatag

5. Mai 2007

85 Jahre Anna Herrmann Schule
20 Jahre Lehranstalt für Massage
75. Geburtstag von Frau Heidi Bosen
50. Geburtstag von Frau Petra Witt

Präha Gruppe

 

Die im 13. Jhdt. erbaute Burg Bergerhausen bildete den festlichen Rahmen für die Jubiläumsfeier am 05. Mai 2007.
Anlass waren die Geburtstage von Petra Witt und Heidi Bosen sowie die Schuljubiläen der Anna Herrmann Schule und der Lehranstalt für Massage.

 

Bilder und Eindrücke
Grußwort zum Jubiläum der Anna Hermann Schule und zum 75. Geburtstag von Frau Bosen
von Univ.-Prof. mult. Dr. med. Dr. h.c. mult. Wildor Hollmann
20jähriges Bestehen der Lehranstalt für Massage, Kerpen
Gratulation vom Bundesverband Deutscher Privatschulen (VDP)
"Ein Jubiläum der besonderen Art" - Rückblick von Peter Gseller, Schulleiter der Anna Herrmann Schule
Ansprache von Petra Witt, Geschäftsführerin der Präha Gruppe
Geschichtlicher Rückblick zur Entwicklung der Anna Herrmann Schule
Aus unseren Pressestimmen:
Anna Herrmann Schule: 85 Jahre "Bewegung ist Leben"
(Freie Bildung und Erziehung, Ausgabe Juni 2007)

 

 
Burg Bergerhausen größer
Burg mit Wasserfontäne Burg Bergerhausen
 
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Burg Bergerhausen Blumendekoration auf der Brücke zum Haupteingang
 
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Burg Bergerhausen
 
 
Die Gäste
 
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Marlies Sieburg, Bürgermeisterin der Stadt Kerpen und Petra Witt, Jubilarin und Geschäftsführerin der Präha Gruppe Maria Gruhl und Albert Weber mit der Jubilarin Heidi Bosen
 
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Landrat Werner Stump und Anita Stump Anita Stump, Petra Witt, Heidi Bosen und Werner Stump
 
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Marie-Luise und Jürgen Weischer, Kanzler der EUFH Brühl Florian und Andreas Witt
 
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Andreas und Christian Witt Gespräche beim Sektempfang
 
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Musikalische Unterhaltung während des Sektempfanges durch Benjamin Landsmann und Yannick Boelke
 
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Patric Droste zu Senden, stellvertretender Vorsitzender im VDP Privatschulverband NRW e.V. und Yoonie Droste zu Senden mit Tochter Sophia Dirk Norpoth, stellvertretender Vorsitzender im VDP Privatschulverband NRW e.V. und Carola Norpoth
 
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Britta und Frank Scholz, Kuratoriumsmitglied im VDP Privatschulverband NRW e.V.
 
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Dr. Barbara Dieckmann, Geschäftsführerin der Seminargesellschaft für Soziales und Wirtschaft - SWS Schwerin und Paul Dieckmann Johannes Zielinski, Leiter der Reha und der Physiotherapieschule Rhein-Wied und Brigitte Petry
 
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Peter Susat, Stellvertretender Schulleiter der Anna Herrmann Schule mit Petra Witt Barbara Weißbach, Schulleiterin des Lehrinstituts für Physiotherapie und Jürgen Poggemann
 
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Andrea Notarius, Lehrerin an der Anna Herrmann Schule und Ralf Notarius, Stellvertretender Schulleiter des Lehrinstituts für Physiotherapie Michael Schwalbe und Susanne Ganz, Schulleiterin der Weber-Schule
 
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Sarah Vormbaum, Leitende Lehrlogopädin des Lehrinstituts für Logopädie i.G. und Volker Sieg Tanja Jahn, Stellvertretende Lehrlogopädin des Lehrinstituts für Logopädie i.G. und Tobias Bünemann
 
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Gerda Wallenborn, Büroleiterin der Präha Gruppe und Günter Hartmann, Leiter Finanzen der Präha Gruppe Marlies und Willi Rüttgers, Facility Manager der Präha Gruppe
 
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Martina Piff, Pädagogische Leiterin des Langen Instituts und Günther Piff Gina Cerniglia und Frank Schneider, Schulleiter des Lehrinstitut für Massage, Bergisch Gladbach
 
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Ulrike Rapp, Bildungsgangleiterin der ZENwellness & beauty academy und Udo Rapp Ursula Ludes, Fachbereichsleiterin der Lehranstalt für Massage und Richard Ganser
 
 
Der Festakt
 
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Petra Witt begrüßt die Gäste Peter Susat, stellvertretender Schulleiter der Anna Herrmann Schule liest die festreden von Prof. Wildor Hollmann und Peter Gseller
 
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Benjamin Landsmann und Yannick Boelke
 
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Petra Witt ehrt ihre Mutter Heidi Bosen
 
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Gäste im Festsaal
 
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Auf dem Weg in den Festsaal
 
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"Dynamische Gestaltung" - Vanessa Fritzen, Anna Herrmann Schule
 
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"Aerobic" - Regina Friebus, Pia Seger, Anna Herrmann Schule
 
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"Searching" - Katharina Schmitz, Anna Herrmann Schule
 
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"Die wundersame Verwandlung" - Pia Seger, Judit Kleinschmidt, Janis Geerts Anna Herrmann Schule Petra Witt dankt den Schülerinnen der Anna Herrmann Schule für ihre wunderbaren Darbietungen
 
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"Der Tanz" - Denise Elwert, Judith Hegyesi, Lisa Maria Graff , Weber-Schule
 
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Petra Witt dankt den Schülerinnen der Weber-Schule für ihren ausdruckstarken Tanz
 
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Klassisches Ballett-Training" - Marco Omerzel, Lehranstalt für Massage
 
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"Fantasietanz" - Mandy Eilers, Lehranstalt für Massage Heidi Bosen dankt Mandy Eilers für den schönen Tanz
 
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"Jonglage" - Julian Grebe, Lehrinstitut für Physiotherapie
 
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Orientalischer Tanz
 
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Nach dem Essen und den Darbietungen der Schulen eroberten die Gäste das Tanzparkett
 
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Weinprobe mit Herrn Groh
 
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Heidi Bosen mit Schülern ihrer Massageschule Heidi Bosen am Tisch mit Geschenken
 

 

Burg Bergerhausen

Menükarte am 05. Mai 2007

Vorspeise
Salatbouquette - Frühling
geräucherte Entenbrust à la orange

Festessen
Rosa gebratenes Kalbsfilet
Spargelspitzen mit Sauce Hollandaise
tournierte Kartoffeln
oder
Seeteufelmedaillons - Atlanta
frischer Blattspinat
tournierte Kartoffeln Bergerhausen

Dessert
Mangoparfait Wasserburg
Früchtevariationen auf Sabaione

 

Grußwort zum Jubiläum der Anna Hermann Schule und zum 75. Geburtstag von Frau Bosen
von Univ.-Prof. mult. Dr. med. Dr. h.c. mult. Wildor Hollmann

Tatsächlich, eine stolze Tradition - bereits im Jahre 1922 wurde diese Institution in Berlin gegründet, um nach der kriegsbedingten Zerstörung des Schulgebäudes 1947 nach Köln überzusiedeln. Man zog unter der Leitung von Frau Anna Hermann-Kölschbach in den Westflügel des Müngersdorfer Stadions ein und wurde damit zum Nachbarn der provisorisch im Ostflügel untergebrachten späteren Deutschen Sporthochschule Köln.

So lernte ich dort 1949 eine Schülerin der Anna Hermann Schule kennen, Heidi Weber, die spätere Frau Heidi Bosen. Wie sie mir erzählte, stand an der Anna Hermann Schule das Motto "Bewegung ist Leben" im Mittelpunkt. Mich verwunderte das, denn zu der Zeit war in den ersten Jahren des Nachkriegsdeutschlands Lehre und Praxis des Sports nicht gut angesehen - zu lange waren diese Begriffe und ihre Umsetzung in der Hitlerzeit missbraucht worden. Wissenschaftlich gesicherte Beziehungen zwischen körperlicher Bewegung, Training und Sport zur menschlichen Gesundheit existierten international nicht. So entfiel damals noch die gesundheitsbezogene Begründung von sportlicher Tätigkeit.

Heute kann man sagen, mit dem genannten Motto war die Anna Hermann Schule ihrer Zeit weit voraus. Die Bezeichnung des Ausbildungsschwerpunktes "Prävention und Rehabilitation" könnte soeben entstanden sein. Dabei konnte die Medizin erst in den 1960er Jahren sicherstellen, dass körperliche Aktivität präventive und rehabilitative Bedeutung besitzt.

1974 übernahm Frau Heidi Bosen die Schulträgerschaft und Leitung der Anna Hermann Schule. Sie selbst hatte ihre Ausbildung 1951 hier abgeschlossen. Dazu gehörten Mut und Optimismus. Bald schon konnte die Schule zweizügig ausgebaut werden. Anpassungen an neue Gesetze wurden erforderlich. Viele weitere Herausforderungen mussten überwunden werden, bevor unter besonders hilfreichem Einsatz von Eltern, Schülerinnen und dem Förderverein Schul- und Gymnastikräume 1984 im neuen Schulgebäude in Kerpen in Benutzung genommen werden konnten. Viel Verständnis und Unterstützung zeigt die Stadt Kerpen seitdem immer wieder bei der Durchführung von zusätzlichen Bedürfnissen der Anna Hermann Schule. Eine ungemein breite weitere Ausdehnung der Anna Hermann Schule entstammt seit 1998 der Initiative und dem Ideengut der Geschäftsführerin Frau Petra Witt, Tochter von Frau Bosen. Sie führt heute zukunftsorientiert die Institution mit vielfältigen Aktivitäten und Ideen.

Die Gesundheitserhaltung und Leistungsförderung in unserer Gesellschaft wird vornehmlich in Händen der Präventivmedizin liegen, und in deren Rahmen bewegt sich die Anna Hermann Schule. Mir ist deshalb um ihre Zukunft nicht bange.

Ein herzliches Glückauf dieser Institution!

Univ.-Prof. mult. Dr. med. Dr. h.c. mult. Wildor Hollmann
Lehrstuhlinhaber für Kardiologie und Sportmedizin (em.)
Ehrenpräsident des Weltverbandes für Sportmedizin (FIMS)
Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention

 

20jähriges Bestehen der Lehranstalt für Massage, Kerpen

Die Lehranstalt für Massage feiert ihren 20. Geburtstag. Ein bewegender Moment für all diejenigen, welche die Institution seither aufbauten und mit trugen.

Die Lehranstalt für Massage bildet das Fundament zu einer guten und soliden schulischen Berufsausbildung zur/m staatlich geprüften Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in. 20 Jahre, das bedeutet ca. 460 Schülerinnen und Schüler ausgebildet und in den Beruf gebracht zu haben.

Gegründet wurde die Lehranstalt für Massage 1987 von Heidi Bosen, die damals auch die Schulträgerin und Schulleiterin der Anna Herrmann Schule war. Im Frühjahr 1988 startete der Schulbetrieb. Während der zu diesem Zeitpunkt noch einjährigen schulischen Berufsausbildung wurden im theoretischen und praktischen Unterricht Kenntnisse erworben, die mit einer staatlichen Prüfung endeten. Die Erlaubnis die Berufsbezeichnung "Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in" zu führen, wurde erst nach Beendigung der auf die Ausbildung folgenden eineinhalbjährigen praktischen Tätigkeit erteilt.

Im Mai 1994 reformierte man die Ausbildungsgesetze der Masseure und Physiotherapeuten. Es entstand das heutige Ausbildungsgesetz in dem die beiden Berufe in der Physiotherapie im MPhG (Masseur- und Physiotherapeuten-Gesetz) geregelt sind. Die schulische Ausbildungszeit wurde für den/die Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in von einem Jahr auf zwei Jahre erhöht - die Ausbildung umfasst nun 2.230 Stunden theoretischen und fachpraktischen Unterricht sowie 800 Stunden Praktikum. Nach der staatlichen Prüfung schließt sich jetzt nur noch ein fachpraktischer Abschnitt von sechs Monaten zum Erhalt der Berufsurkunde an.

Mit der Einführung des MPhG glaubten viele an das Ende des Berufbildes "Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in". Einige Berufsfachschulen stellten in den Folgejahren wegen sinkender Schülerzahlen die Ausbildung ein. Unsere Schule setzte erfolgreich die Ausbildung fort in dem Wissen, dass Massagen eine über 5.000 Jahre alte Geschichte und Bedeutung haben.

Heute finden unsere Masseur/innen und medizinische/n Bademeister/innen nicht nur in Kliniken und Praxen ihr Arbeitsfeld, sondern sind verstärkt auch im Wellness-Bereich gefragte Arbeitskräfte. Um den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes nachzukommen, werden unsere Auszubildenden deshalb auch im theoretischen und praktischen Unterricht in Sonderformen der Massagetechniken, wie z. B. punktuelle Narbentherapie, Reflexzonentherapie, Stäbchenmassage (nach Deuser), Aromamassagen, Entspannungsmassagen, Licht-, Farb- und Klangtherapien und anderen modernen Wellness-Anwendungen ausgebildet.

Weil die Mindestzugangsvoraussetzung der Hauptschulabschluss ist, ermöglicht diese Berufsausbildung gerade auch vielen Hauptschülern einen medizinischen Assistenzberuf zu erlernen. Zusätzlich bietet sich nach gutem Abschluss der Ausbildung, die Möglichkeit der Aufstiegsqualifikation. In 18 Monaten kann mit der staatlichen Ergänzungsprüfung auch der Beruf des/der staatlich geprüften Physiotherapeuten/in erreicht werden. Und dies, ohne die sonst für diesen Beruf zwingend notwendige Fachoberschulreife vorweisen zu müssen.

Innerhalb der Präha Gruppe können sich staatlich geprüfte Masseure/innen und medizinische Bademeister/innen seit 1996 zu Physiotherapeuten/innen weiterqualifizieren und damit in nur vier Jahren zwei eigenständige Berufsurkunden, und zwar zum Masseur und medizinischen Bademeister und zum Physiotherapeuten erwerben. 43 Absolventen und Absolventinnen der Lehranstalt für Massage haben in den letzten Jahren von dieser Aufstiegsqualifikation erfolgreich Gebrauch gemacht.

Ursula Ludes, Fachbereichsleiterin Lehranstalt für Massage

 

Gratulation vom Bundesverband Deutscher Privatschulen (VDP)

Berlin, im Mai 2007

Sehr geehrte Frau Witt,
sehr geehrte Frau Bosen,

zu Ihren beiden Geburtstagen sende ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche. Nicht nur Sie dürfen Geburtstag feiern - auch zwei Ihrer Bildungseinrichtungen haben einen Grund zum Feiern.

Die Anna Herrmann Schule bildet nun schon seit 85 Jahren erfolgreich ihre Schüler aus. Dabei folgt die Schule einer einzigartigen Methode und behält immer den Menschen als Ganzes im Blick. Dem großartigen Engagement von Ihnen, liebe Frau Bosen und liebe Frau Witt, ist es zu verdanken, dass die Schule nach Ihrer Gründung von Frau Anna Herrmann noch heute besteht und den erfolgreichen Weg weiter beschreitet.

Nicht ganz so lange, aber genauso erfolgreich ist auch Ihre Lehranstalt für Massage in Kerpen. Hier steht ebenfalls ein runder Geburtstag vor der Tür. 20 Jahre schon bildet die Schule in den Bereichen der Massage und Physiotherapie aus. Auch zu diesem Jubiläum wünschen wir Ihnen von ganzem Herzen alles Gute. Möge auch diese Schule den Erfolg weiterführen und mit Ihrer Unterstützung, Ihrer Motivation und Ihrem Optimismus in der Zukunft ebenso wie die Anna Herrmann Schule das 85-jährige Jubiläum feiern können.

Ihnen liebe Frau Witt, danke ich auf diesem Wege für Ihre beeindruckende und wertvolle Arbeit als Vorstandsmitglied des Bundesverbandes und als Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen. Ihre Tatkraft sowie Ihre Freude an der Unterstützung der Schulen in freier Trägerschaft sind von unendlichem Nutzen und helfen uns "Hauptamtlichen", den Mut und den Spaß an der Arbeit nie zu verlieren.

Ich wünsche Ihnen sowie Ihren Mitarbeitern eine wundervolle und unvergessliche Feier. Möge auch das nächste Jubiläum ein großes Fest werden!

Julia Schier
Stv. Bundesgeschäftsführerin
Bundesverband Deutscher Privatschulen

 

Rückblick des Schulleiters Peter Gseller
85 Jahre Anna Herrmann Schule, Berufsfachschule für Gymnastik
Ein Jubiläum der besonderen Art

85 Jahre Bewegung und Gymnastik für Gesundheit und Erziehung zur Gesundheitserhaltung,
85 Jahre Berufsausbildung und Förderung von ca. 6.400 jungen Menschen auf ihrem Weg in die Gesellschaft,
85 Jahre Anna Herrmann-Methode, die besondere Form sich zu bewegen,
85 Jahre fast ein Jahrhundert als zweitälteste Gymnastikschule Deutschlands, die Gymnastik und die Gymnastikbewegung in Deutschland mitgeprägt hat.

Und jetzt?
Rückblick halten, Errungenes und Geschaffenes würdigen, zurückblicken auf 85 Jahre Schulgeschichte, wo es mir doch so schien als sei die Anna Herrmann Schule mit ihrer Art und Methode, Bewegung zur Gesundheitserhaltung und Gesundheitserziehung einzusetzen, erst vorgestern aus der Taufe gehoben worden.

Die Anna Herrmann-Methode ein gesundheitsorientierter und bewegungspädagogischer Ansatz als Markenzeichen einer zeitgemäßen Berufsausbildung mit dem Ziel, über eine bewusste Bewegungserziehung, über Körperwahrnehmung Eigentätigkeit und Körperbewusstsein zu schaffen, Menschen zur Eigenverantwortlichkeit für sich und ihren Organismus zu begeistern. Dazu gehört auch medizinisches und erziehungswissenschaftliches Wissen zu vermitteln, Freude an der Bewegung erwecken durch spielerische Bewegungsformen, Partnerschaft und Zusammengehörigkeit in Tanz und Gruppengymnastik zu erfahren. Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Krankheit darstellen, den Menschen in seiner Ganzheit erkennen und fördern sind weitere Merkmale der Anna Herrmann Methode.

Gymnastik by Anna Herrmann aktueller denn je?
Die Idee und Methode der Schulgründerin, Frau Anna Herrmann lebt 2007, 85 Jahre alt, munter weiter in einer Schule, die erfrischend jung und dynamisch sich den Anforderungen des 21. Jahrhunderts stellt. Kein bisschen verstaubt oder vergreist, sondern lebhaft und gesünder denn je.
Wer hätte dies gedacht?

"Trendy, geil, voll krass Mann, cool", hört man heute in der Schule. Irritierende Ausdrücke für Frau Anna Herrmann-Kölschbach, wenn sie sie gehört hätte. Wenn sie dabei aber auch die Gesichter sehen könnte, würde sie sofort verstehen, dass ihre organische Gymnastik auch einen Weg in die Zukunft gefunden hat.

Was hat Anna Herrmann, geb. Müller sich dabei gedacht als sie sich 1914 auf den Weg in die Gegend von Fulda machte? Dort hatten zwei Frauen, Hedwig von Rhoden und Louise Langgaard eine besondere Art von Schule für junge Mädchen und Frauen eröffnet. In dieser"Loheland- Gymnastikschule" wurde eine besondere Art von Bewegung gelehrt, wie man sie bis dahin im durch Turnen und Sport geprägten Deutschland nicht kannte.

Anna Müller hat diese Ideen verinnerlicht, war erfolgreich. 1916 legte sie ihr Gymnastiklehrerinnenexamen ab, heiratet den Arzt Dr. Herrmann und zog frisch vermählt nach Berlin. Wurde Ehefrau und Mutter. Arbeitete als Gymnastiklehrerin, atmete die Berliner Luft, Luft, Luft und gründete in den schweren Nachkriegsjahren 1922 ihre eigene Ausbildungsstätte in Berlin-Eichkamp.

  • Sie setzte ihren eigenen Schwerpunkt in der Gymnastikausbildung, welchen sie als "pflegerische Gymnastik" bezeichnete und mit den Fächern Atembehandlung, Schwangerschaftsgymnastik und Massage besetzte. Dies ist unser spezieller schulischer Schwerpunkt, der die Ausbildung einzigartig macht und 1999 modern übersetzt wurde in das Fach "Gymnastik in Prävention und Rehabilitation".

  • Sie entwickelte die "Anna Herrmann-Methode", eine besondere Art der gymnastischen Körper- und Bewegungsbildung.

  • Die von ihr geschaffene und konstruierte Atemspirale als Hilfsmittel und Gerät zur Unterstützung der physiologischen Atmung ist bis heute unvergleichbar.

Anna Herrmann wusste es schon immer, was heute von Expertengruppen und Kommissionen aus professoralen Gesundheitswissenschaftlern und Medizinern wissenschaftlich untersucht und belegt ist, dass körperliche Aktivität präventive und rehabilitative Bedeutung besitzt.

 

Ansprache von Petra Witt, Geschäftsführerin der Präha Gruppe

Neben unseren Schuljubilaren stehen heute noch Mutter und Tochter als Jubilare mit 125 Jahren in der Einladung. Da stecken 75 und 50 Lebensjahre darin, 25 Jahre Zeit- und Erfahrungsunterschied aber auch 50 parallele Jahre und mindestens 50%ige genetische Übereinstimmung. Hinter oder besser vor solchen Fakten stehen individuelle Persönlichkeiten und mit sehr pulsierenden Lebenswegen.

Zeit inne zu halten und die Ihnen oft gestellten Fragen zu wiederholen:

  1. "Würdest du es wieder so machen?" "Ja!"
    "Und wenn andere Bedingungen als früher wären?"
    "Dann wäre eben etwas anderes auf mich zugekommen das ich hätte bestehen und bewältigen müssen. Hauptsache ist, es geht vorwärts - ich gehe nie rückwärts."

  2. "Bist du zufrieden?" "Höchstens für kurze Momente, dann geht's weiter."

  3. Schließlich: "Wie schaffst du das alles?" "Zuerst einmal positiv denken. Dann Mut, Beharrlichkeit, eine gewisse Härte - auch gegen sich selbst -, sich begeistern für etwas und andere mitziehen, eine Chance erkennen und ergreifen, Fröhlichkeit und Charme. Und nie das Ziel aus den Augen verlieren bis man es erreicht hat."

Fragt man die Mutter, kennt man die Antwort der Tochter und umgekehrt.
Das hört sich logisch und harmonisch an. Hier schmunzeln Insider.

Harmonie entsteht erst wirklich nach vorhergehender Schwingung mit unterschiedlich hohen Wellen. Harmonie im Arbeits- und Privatleben stellt sich ein wenn dieser Schwung zu Ergebnissen mit persönlichem Nutzen führt. Je mehr Menschen davon ihren Nutzen, Erfolg haben, umso größer die Harmonie, Zustimmung.

Der Lebensweg meiner Mutter ist tief geprägt durch eine Jugend in der NS-Zeit und dem zweiten Weltkrieg. Trotzdem, und weil man es einmal besser haben wollte, hatte meine Mutter - wie viele in ihrer Generation - gerade die Kraft, um voran zu gehen. Sie absolvierte eine für die damalige Zeit außergewöhnliche Ausbildung, die der Gymnastiklehrerin an der Anna Herrmann Schule. Sie erarbeitete sich daneben selbstverständlich das benötigte Geld für die Privatschule und andere Dinge. Es gab keine staatlichen Förderungen und die Eltern hatten auch keine freien Mittel mehr. Weil sie schon damals der Schulträgerin, Frau Herrmann-Kölschbach, auffiel, ist es sicher kein Zufall, dass diese sendungsbewusste und ebenfalls starke Persönlichkeit gerade meiner Mutter ihr Lebenswerk ein Jahr vor ihrem Tode übertrug.

Die Anna-Hermann-Methode hat auch mich seit frühester Kindheit, damals in der privaten Gymnastikschule meiner Mutter - heute würde man so etwas Studio nennen - in Köln begleitet.
Sich aufzurichten und damit erst richtig atmen zu können, die Mitte zu spüren, die Mittelachse des Körpers zur Erde zu suchen, d.h. den richtigen Schwerpunkt zu finden, dies ist der Ausgangspunkt für organisches Bewegen mit den Grundformen Gehen, Hüpfen und Laufen. Dabei sich immer federnd, ohne Überstreckungen bewegen, davon waren meine Lernübungen geprägt.

Als Kind empfand ich das mühsam einzuhalten, besonders weil diese AH-Prinzipien nicht nur im Gymnastikunterricht, sondern auch z.B. in der Straßenbahn zur Stadt hin galten.
Heute beobachte ich an mir, dass ich diese Haltung gerade dann einnehme, wenn besondere berufliche oder private Anforderungen anstehen. Sich aufzurichten ist Teil von innerer und äußerer Standhaftigkeit.

Als moderne Frau hat Heidi Bosen, erfolgreich schon Familie und Beruf unter einen Hut gebracht, war mir darin Vorbild. Die private Unterstützung von ihr, als ich diesen Weg ebenfalls wählte, war sehr wichtig für mein Bestehen.

Wichtig ist auch die Zeit der Reibung gewesen, die entstand, als aus der lernenden Tochter die Unternehmerin wurde. Wir haben es geschafft. Heute sind wir immer noch ein Familienunternehmen, wollen es in Zukunft auch bleiben.
Die Anna Herrmann Schule und die Massageschule, unsere heutigen Mitjubilare sind nun Teil einer Reihe von Schulen unserer gemeinnützigen Präha-Schulgruppe.

Und es geht weiter. Besonders stolz bin ich auf meine drei Söhne, Christian, Andreas und Florian, jeder mit ganz eigenen wunderbaren Talenten.
Familie und Partnerschaft sind wichtige Stützpfeiler der Kraft für die Lebensarbeit. Ich danke allen "meinen lieben Männern" und meiner lieben Mutter für alle eure Unterstützung.

Wenn die größte Verantwortung für Präha jetzt und noch ein paar Jahre lang bei mir liegt, will ich dies immer in dem Bewusstsein ausfüllen, auf gutem Bestand aufgebaut zu haben.
Nichts von dem, was ich erreichen durfte, kein Erfolg ist nur durch mich sondern immer nur mit einem gut entwickelten Team und vielen Unterstützern von außen zu holen gewesen.
Vielen herzlichen Dank allen die daran mitgewirkt haben.

Vorwärts zu denken, Vorbild und Unterstützerin für meine Familie, alle Prähajaner und ein bisschen auch im VDP zu sein, sind und bleiben meine Aufgaben.
Dabei in den Feldern Gesundheit und Bildung zu arbeiten ist nicht nur wirtschaftlich zukunftsträchtig, sondern auch förderlich für den eigenen Körper, den Geist und die Seele.

 

Geschichtlicher Rückblick zur Entwicklung der Anna Herrmann Schule

Der Weg der Anna Herrmann Schule begann 1922 in Berlin als "Ausbildungsinstitut für pflegerische Gymnastik." Nach der Zerstörung des Gebäudes im zweiten Weltkrieg machte die Schule Zwischenstation 1944 in Freiburg im Breisgau. 1947 nutzte die Gründerin, Frau Anna Herrmann-Kölschbach, die ihr von der Deutschen Sporthochschule in Köln gebotene Chance, Räumlichkeiten der Hochschule für die Anna Herrmann Schule anzumieten. 9 Jahre später fand man eigene Räumlichkeiten in der Nähe des Kölner Doms am Wallraff-Richartz-Platz. Als die Schule zweizügig wurde, musste ein weiteres Schulgebäude angemietet werden. 1984 gelang es schließlich alles unter ein Dach zu bringen im ehemaligen Rathaus von Kerpen-Horrem, dem bis heute idealen Standort.

Basierend auf der Pionierarbeit der Gründerin Frau Anna Herrmann-Kölschbach lag der Schwerpunkt der Ausbildung zur Gymnastiklehrerin in einer neuen Frauengymnastik, der "pflegerischen Gymnastik". Die Anna-Herrmann-Methode gründete sich auf einer ganzheitlichen organischen Gymnastik und Bewegungserziehung aus der Körpermitte heraus. Im Gegensatz dazu standen die Turn- und Leibesübungen nach "Turnvater Jahn". Frau Herrmann-Kölschbach ist eine Vorreiterin unseres heutigen Ansatzes von Bewegung als Präventionsmaßnahme im Gesundheitswesen.

Als Beispiele erfolgreicher Absolventinnen der Schule aus dem "pflegerischen Bereich" seien Carola Josephs, später Speads und Bertha Bobath genannt, die beide weltweit bekannt wurden. Frau Speads ging nach New York und entwickelte ein eigenes Konzept für Atemgymnastik. Frau Bobaths Methode auf neurophysiologischer Basis, die sie mit ihrem Mann und Arzt für Kinder mit Zerebralparese und Erwachsene nach Schlaganfall entwickelte, wird bis heute in der Physiotherapie erfolgreich angewendet.

Als Frau Herrmann-Kölschbach nach 52 Jahren Leitungs- und Entwicklungsarbeit im Alter von 86 Jahren für die Schule eine Nachfolge suchte, fiel ihre Entscheidung auf Heidi Bosen, geb. Weber. Sie war ihr schon als Schülerin der Anna Herrmann Schule von 1948 bis 1951 als besondere Persönlichkeit aufgefallen. Mit Übernahme von Schulträgerschaft und -leitung 1974 kamen sogleich hohe Anforderungen auf Frau Bosen zu. Die Schule erhielt zu diesem Zeitpunkt schon Finanzhilfe durch das Land NRW. Frau Herrmann-Kölschbach brauchte als Schulträgerin bis dahin nur 2 % Eigenleistung zu erbringen. Unter der neuen Trägerschaft wurde sofort die sonst üblichen 13 % Eigenleistung fällig. In einem Kraftakt gelang die Gründung des schulbegleitenden Fördervereines. Angehörige der Schülerinnen konnten damit als "Dritte" über ihre Beiträge die Vollfinanzierung der Ausbildung fortan sicherstellen.

Neben dem neuen Finanzkonzept stellte Heidi Bosen auch erste Weichen inhaltlicher Neugestaltung des Anna Herrmann-Curriculums. Sollten bisher Musik oder Töne von der Bewegungsfindung nicht ablenken, so führte sie Musik und Rhythmus als Unterstützung des Lernprozesses ein. Im Laufe der Zeit wurde der "pflegerische Bereich" der Gymnastikausbildung und damit ein Teil des Berufsbildes von der sich parallel weiter entwickelnden Krankengymnastik, die später in Physiotherapie umbenannt wurde, übernommen. Gymnastiklehrerinnen konnten somit immer weniger in Krankenhäusern tätig werden. Daraus wuchs die Erkenntnis, den Ausbildungsschwerpunkt auf die Gesundheitserhaltung, die Prävention zu legen.

1996 trat Peter Gseller die dritte Schulleitergeneration an. Auch er ist ein Glücksfall für die Weiterentwicklung der Anna Herrmann Schule. Als Arzt, Diplom-Sportlehrer, Masseur und med. Bademeister sowie Lehrer für Sek.II und Berufskolleg brachte er genau die multiprofessionellen Voraussetzungen mit, um die Anfang des dritten Jahrtausends auf die Schule zukommenden Herausforderungen zu meistern. Von staatlicher Seite her wurde die Anna Herrmann Schule nun Berufskolleg. Neben dem Berufsabschluss wird ab 2001 nun auch über drei Jahre allgemein bildender Unterricht erteilt. Die Absolventen haben somit die Möglichkeit der Doppelqualifikation: Berufsabschluss und gleichzeitiger Erwerb der Fachhochschulreife. Dies machte wieder eine umfangreiche Überarbeitung des Curriculums nötig und wurde gleichzeitig dazu genutzt, die berufsbildenden Inhalte zu modifizieren um die angehenden Gymnastiklehrer/innen zu modernen Bewegungspädagogen/innen ausbilden zu können.

Ach ja, seit Beginn der Schulausbildung stand Anna Herrmann für Frauengymnastik. 1994 war es endlich soweit, man schaffte den Sprung zur Emanzipation des Mannes an der Schule. Der erste männliche Absolvent, Patrick Heuser, legte 1997 erfolgreich das Examen ab und ist heute einer unserer Fachlehrer.

"Bewegung ist Leben" - das Motto der Schule heißt auch "Wir bewegen uns weiter." Zu Prävention und Wellness gehört ebenso der Beauty-Bereich. Als gerade von staatlicher Seite die Kosmetik als dualer Ausbildungsberuf neu eingeführt wurde, ging die Anna Herrmann Schule ihren eigenen Weg. Sie entwickelte ein neues Konzept für die Kosmetikausbildung mit dem besonderen Schwerpunkt der "Medizinischen Kosmetik." Seit 2001, nunmehr auch schon seit 6 Jahren, bietet sie diesen Bildungsgang deutschlandweit als erste und bisher einzige Schule in freier Trägerschaft, staatlich anerkannt und gefördert, als dreijährige Ausbildung mit gleichzeitigem Erwerb der Fachhochschulreife an. Dieser zusätzliche Ausbildungszweig erfreut sich großen Zulaufs und bildet mittlerweile zweizügig aus.

Die Anna Herrmann Schule, als Personengesellschaft und freie Bildungseinrichtung gegründet, erlangte in den 85 Jahren ihres Bestehens 1947 den Rang einer Fachschule und 1956 wurde sie Berufsfachschule. 1975 erhielt sie den Status einer Ersatzschule. Im Jahre 1996 wurde die Trägerschaft in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt, heute Voraussetzung für den Erhalt von Finanzhilfe. Als modernes Berufskolleg bietet sie seit 2001 Doppelqualifizierungsmöglichkeiten mit beruflichem und allgemein bildendem Abschluss an.

Die Anna Herrmann Schule ist ein positives Beispiel einer Schule in freier Trägerschaft. Die sie führenden Leitungen mit ihren jeweiligen Teams haben über mehr als acht Jahrzehnte ihre Innovationskraft unter Beweis gestellt. Dies wurde und ist weiterhin nur durch die Einsatzfreude und hohe berufliche Qualifikation dieser Menschen möglich. Dazu gehört aber auch Mut, Beharrlichkeit, Flexibilität und die Begeisterung weiter zu lernen und voranzuschreiten.

Petra Witt

 

 

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