Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty
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Präha Gruppe: Ausbildung und Fortbildung in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness

 

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Werkstatt zum Thema Selbständige Tätigkeit als Tanztherapeutin / Dance Alive Specialist

26. November 2006

Aus dem Langen Institut
Langen Institut

Fachschule für Dance Alive und Tanz- und Ausdruckstherapie

 

Auszug aus dem Neujahrsbrief an die Mitglieder des Bundesverbands für Tanz- und Ausdruckstherapie Deutschland e.V. vom 18.01.2007.
Das Datum der Werkstatt war der 26.11.2006.

 

 

  1. Werkstatt zum Thema Selbständige Tätigkeit
    als Tanztherapeutin / Dance Alive Specialist

    Werkstatt zum Thema Selbständige Tätigkeit als Tanztherapeutin / Dance Alive Specialist
    Marianne Eberhard-Kaechele
    in der Diskussion

    Moderatorin Marianne Eberhard gab eine Einführung in das Thema und in die geplante Struktur der Werkstatt, worauf die Teilnehmerinnen sich vorstellten und Fragen anmeldeten. Somit konnten die darauf folgenden Impulsreferate möglichst genau auf die Interessen der Anwesenden fokussiert werden.

    Als erste stellte Claire Gunther ihre gesammelten Erfahrungen beim Aufbau einer privaten Praxis für Tanz- und Ausdruckstherapie, begleitend zu einer klinischen Tätigkeit, vor. Sie beantwortete viele der Fragen bezgl. Versicherungen, Werbung und Kooperationen mit Fachkollegen.

    Gudrun Mathias teilte mit uns ihren reichen, in 10 Jahren gewachsenen Erfahrungsschatz zum Thema "Entwicklung von Dance Alive Angeboten" aus ihrer Arbeit mit den unterschiedlichsten Klienten in diversen Settings und Rahmenbedingungen und wie sie heute regelmäßige Dance Alive Angebote strukturiert und durchführt.
    Beide Dozentinnen stellten den Teilnehmerinnen Schriftmaterial wie z.B. Infotexte und Prospekte zur Verfügung.

    Barbara Gollan gab einen spannenden Erfahrungsbericht über die einzelnen Schritte ihrer beruflichen Umorientierung, bei der sie nun inzwischen in der Hauptsache mit Dance Alive Angeboten ihren Lebensunterhalt verdient.

    Nach den Impulsreferaten gab es eine Diskussionsrunde, in denen aufgekommene Fragen weiter erörtert und ausgewählte Themen diskutiert wurden. Hier brachten weitere selbständig tätige Kolleginnen wie Martina Ostermann ihre Erfahrungen ein. Am Schluss wurden die wesentlichen Erkenntnisse zusammengefasst.

    Die Teilnehmerinnen beurteilten die Veranstaltung als sehr hilfreich und motivierend und es wird daher erwogen, die Werkstatt zu wiederholen, eventuell an einem anderen Ort. Bei diesem Treffen dominierten formelle Fragen die Interessen der Teilnehmer. Bei einem anderen Treffen könnte es sein, dass zusätzlich mehr gestalterische und ethische Fragen behandelt werden.

    Werkstatt zum Thema Selbständige Tätigkeit als Tanztherapeutin / Dance Alive Specialist
    Gudrun Mathias und Claire Gunther
    Werkstatt zum Thema Selbständige Tätigkeit als Tanztherapeutin / Dance Alive Specialist
    Barbara Gollan und Marianne Eberhard-Kaechele

     

  2. Mitgliederversammlung
    Bericht des Vorstandes

    Marianne Eberhard-Kaechele wird in diesem Jahr die Durchführung von KMP (Kestenberg Movement Profile) Fortbildungskursen für TanztherapeutInnen wieder aufnehmen. Wie bereits berichtet, sind die zuletzt durchgeführten Seminare sehr erfolgreich verlaufen.
    Diesmal wird der Veranstaltungsort Hannover sein. Wenn die neuen Termine feststehen, werden wir Euch rechtzeitig informieren.

    Im Jahr 2006 engagierten sich Mitglieder des BVTA wieder für die Verbreitung und Etablierung der Tanz- und Ausdruckstherapie bzw. Dance Alive auf verschiedenen Ebenen. Im Bundesverband der Freien Berufe wurden Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung von Berufen in Europa erarbeitet, zu dem auch wir Informationen zum Beruf des Tanz- und Ausdruckstherapeuten beisteuerten. Auf den Sitzungen des Deutschen Kulturrates und der dazugehörigen Sektion darstellende Kunst und Tanz vertrat uns Wally Kaechele und bei einer Sitzung auch Marianne Eberhard. In dieser Sitzung ging es auch um den Umgang mit den Fördergeldern, die durch das Projekt "Tanzplan Deutschland" für die Förderung von Tanz durch die Kulturstiftung des Bundes zur Verfügung gestellt werden.

    Vor allem wurde auf die problematische Praxis hingewiesen, unqualifizierte Personen als Lehrende für Tanzprojekte in Schulen einzusetzen (was leider an vielen Orten geschieht).

    Es wurde deutlich, dass die in der Politik tätigen "Tanzlaien" weder eine differenzierte Kenntnis der verschiedenen Tanzrichtungen noch die verschiedenen Ebenen, auf denen Tanz gelehrt oder eingesetzt werden, kennen (z.B. auch Tanztherapie) und ebenso wenig Kenntnis von den Standards einer qualifizierten Ausbildung haben.

    Der im Jahr 2006 neu berufene Beirat Tanz innerhalb der Sektion "Rat für darstellende Kunst und Tanz" des Deutschen Kulturrates hatte im November seine erste Sitzung. Wally Kaechele und Marianne Eberhard, die daran teilnahmen, werden in den nächsten Mitteilungsblättern von der 1. Sitzung und der 2. Sitzung, die im Frühjahr folgen wird, ausführlich berichten.

    Warum wurde der Beirat Tanz eingesetzt? Wir zitieren: Der Rat für darstellende Kunst und Tanz hat die besonderen Bedürfnisse des Tanzes erkannt und verfolgt mit der Einrichtung des Beirats das Ziel, durch die Mitwirkung von Einzelpersönlichkeiten des Tanzes bundesweiter und internationaler Erfahrung, dem Tanz mehr Raum für die eigenen Belange zu ermöglichen und sich für neue Impulse zu öffnen. Ein Novum für den Deutschen Kulturrat.

    Der Beirat Tanz will als eine Arbeitsgruppe verstanden werden, die zielorientiert arbeitet und wesentliche und drängende Themen des Tanzes intensiv berät. Vordringlich muss die Tanzlehre behandelt werden, d.h. u.a. die Entwicklung von Informationsmaterial für die Politik und Öffentlichkeit.
    Ein Arbeits- und Diskussionspapier zu diesem Thema wird in den nächsten Mitteilungsblättern zu finden sein.

    Die Tanztherapie wurde auf Kongressen und Veranstaltungen in diesem Jahr weiter bekannt gemacht. Auf dem Psychotherapie Kongress in Lindau war das Thema 2006 "Bewegen und Bewegt werden". Es wurde sogar ein Hauptvortrag zum Thema Tanztherapie von Frau Dr. Silvia Birklein, einer Berlinerin, die seit einigen Jahren in New York lebt, gehalten. Leider hatte sich die Vortragende nicht vorher über die aktuelle politische Situation in Deutschland informiert und daher bedauerlicherweise einige Falschaussagen gemacht.

    Des weiteren wurden in Lindau Tanztherapie Seminare angeboten, geleitet von Marianne Eberhard und Dr. Iris Bräuninger. Bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Gynäkologie und Geburtshilfe in Köln, den Psychotherapietagen NRW in Bad Salzuflen, auf der Fachtagung für Psychotherapie zum Thema Glück in Höhenried (organisiert von Luise Reddemann, Flora von Spreti und Phillipp Martius), auf der Tagung der Internationalen Gesellschaft für Kunst, Gestaltung und Therapie in Berlin, auf der Ersten Österreichischen Tagung für Tanz- und Ausdruckstherapie "Tanz als Quelle therapeutischen Handelns" in der Steiermark, auf der 7. Dresdner Körperbildwerkstatt zum Thema "Körperorientierte Diagnostik und Psychotherapie bei PatientInnen mit Essstörungen".

    Bei diesen Tagungen war jeweils Marianne Eberhard mit Vorträgen und Seminarangeboten beteiligt.

    Von den letzten beiden Veranstaltungen werden im Jahr 2007 Publikationen erstellt, die unser Verfahren in der Wissenschaft weiterhin etablieren wird. Eine weitere Publikation zur Tanztherapie war im Jahr 2006 veröffentlicht worden: Wie das Kaninchen vor der Schlange: Körper- und Bewegungsinterventionen bei traumatisierten Menschen. Von Marianne Eberhard-Kaechele in: Wöller, W. Hrsg. Trauma und Persönlichkeitsstörungen. Stuttgart: Schattauer.

 

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